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Wer nicht versteht, wo er herkommt, kann nichts verändern. Wir wollen dein Interesse an der Gegenwart wecken. Dazu zeigen wir ein Stück Vergangenheit. Weil beide zusammenhängen und unsere Zukunft bestimmen. Weil vieles in der Zeit der Aufklärung, um die es hier geht, anders war, aber auch manches gleichgeblieben ist.

Makeup

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Toilettentisch aus Birnbaumholz mit kleinen Messinggriffen und Kästen. Im Inneren ein aufstellbarer Spiegel, Fächer- und Kästeneinteilung für Schminkutensilien und Kämme. Stegbrett vorn ausgerundet, in der Zarge unten zwei kleine verschließbare Schubladen, darüber herausziehbare Platte und hoher Kastenteil, benutzbar nach Aufklappen der Deckplatten, die seitlich auf dünnen Stabstützen ruhen. (KSDW)

In der Zeit vor der Aufklärung war es beim Adel schick, maskenhaft und künstlich auszusehen. Ihr kennt das sicherlich aus Filmen: weiß gepuderte Gesichter, Schönheitsflecken und hohe Perücken – bei Männern und Frauen. Dann wurde "Natürlichkeit" zum neuen Ideal erklärt. Und wie ist es heute bei Jungs und Mädchen?

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Auf der linken Seite des Bildes verstreut liegen lauter Utensilien zum Schminken, allgemein auch als Make-up bezeichnet. Dieser Sammelbegriffumfasst so verschiedene Dinge wie Rougeperlen, Lidschatten, Puder, Pinsel, Lippenstift, Nagellack und Eyelinerstifte. Die rechte Bildhälft bildet einen starken Kontrast dazu, weil sie komplett leer ist und man nur den weißen Hintergrund sieht.

Heute ist Schminke oft megabillig. Und du kannst sie sogar im Supermarkt kaufen. Sicher ist das für dich ganz normal. Aber ähnlich wie bei der Bildung hat sich auch das Recht auf Selbstverschönerung erst Stück für Stück durchgesetzt – bis heute gibt es das übrigens nicht in jedem Land.