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Wer nicht versteht, wo er herkommt, kann nichts verändern. Wir wollen dein Interesse an der Gegenwart wecken. Dazu zeigen wir ein Stück Vergangenheit. Weil beide zusammenhängen und unsere Zukunft bestimmen. Weil vieles in der Zeit der Aufklärung, um die es hier geht, anders war, aber auch manches gleichgeblieben ist.

Kleidung

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Damenstöckelschuh aus rotem Schafleder mit Resten von Verzierungen aus schwarzen Borten am gesamten Schaft. Die Stepplöcher sind noch sichtbar. Das Vorderteil endet nach oben in großer eckiger Ristlasche. Als Verschluss sind zwei kurze Fersenteillaschen, die mittels eines Bandes über der Ristlasche zusammengebunden wurden. Über dem Sohlenrand ist eine weiße Lederpaspel eingearbeitet. Absatz leicht geschweift, mit schwarzem Leder überzogen und Halbmond-Trittflächen. Sohlen- und Absatzlinie werden durch eine weiße Naht markiert.

Lange laufen oder im Garten arbeiten, kann man in diesen Schuhen nicht. Aber für die meisten Menschen waren solche Schuhe sowieso zu teuer. In der Aufklärung fingen die Menschen an, neu über ihre Kleidung nachzudenken. Es wurde modisch, sich praktisch anzuziehen. Frauen konnten auf Schnürmieder verzichten und freier atmen.

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Auf dem Fußboden liegen Kleidung und Accessoires eines jungen Mannes. Ordentlich zusamengelegt sieht man einen Pullover, eine Jeans plus Gürtel, ein paar Schuhe, sowie ein Portemonnaie, eine Uhr und eine Kette oder ein Armband, vermutlich aus Holzperlen.

Heute gibt es keine Gesetze darüber, was man anziehen muss, aber zum Teil in der Zeit der Aufklärung. Man sollte an der Kleidung erkennen mit wem man es zu tun hatte. Aber das klappte schon damals nicht. Was willst du mit deinen Klamotten erzählen? Hältst du dich mit deinem Style an Regeln?