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Wer nicht versteht, wo er herkommt, kann nichts verändern. Wir wollen dein Interesse an der Gegenwart wecken. Dazu zeigen wir ein Stück Vergangenheit. Weil beide zusammenhängen und unsere Zukunft bestimmen. Weil vieles in der Zeit der Aufklärung, um die es hier geht, anders war, aber auch manches gleichgeblieben ist.

Glauben

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Pappe aus mehreren Lagen dickem Papier, darauf Fotografie. Motiv: Zeichnung der alten Stadtkirche St. Katharinen zu Wolmirstedt im Zustand nach 1740. Rückseite mit handschriftlicher Notiz in schwarzer Tinte: "Willi Ulrich // Wolmirstedt // Ganggasse 1" sowie Zeichnung eines Gesichts.

Über viele Jahrhunderte war der christliche Glaube in Europa das Normale. Es gab auch Juden und Muslime, aber wenige. Nicht selten wurden sie von den Christen verfolgt. In der Zeit der Aufklärung wollten manche Aufklärer das Verhältnis zwischen Christen und Juden verändern. Ihr Ziel: friedlich und tolerant zusammen zu leben.

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Die Abbildung zeigt verschiedene Symbole, die alle für eine Religion stehen. Man sieht eine Bibel, ein Kreuz, eine christliche Kirche, das frühchristliche Fischsymbol (Ichthys) eine Taube mit einem ölzweig im Schnabel und zwei betende Hände. Daneben finden sich eine Moschee und ein Torii, Stern und Halbmond das Symbol Yin und Yang, eine brennende Kerze, den Davidstern, eine Lotusblüte und einen Tempel.

Heute kannst du wählen, was du glauben willst. Und du musst nicht zwangsläufig Angst haben, dass du dafür bestraft wirst. Obwohl man sich leicht über alles informieren kann, wissen die meisten (zu?) wenig von anderen Religionen. Das macht unsicher. Wer fastet wann, was essen Juden nicht und was glauben Buddhisten eigentlich?