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Wer nicht versteht, wo er herkommt, kann nichts verändern. Wir wollen dein Interesse an der Gegenwart wecken. Dazu zeigen wir ein Stück Vergangenheit. Weil beide zusammenhängen und unsere Zukunft bestimmen. Weil vieles in der Zeit der Aufklärung, um die es hier geht, anders war, aber auch manches gleichgeblieben ist.

Reisen

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Ferdinand Kobell: Buschige Hügellandschaft mit zwei Pferden, 18. Jh., Radierung, 7,8 x 17 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Heute fliegen wir ganz selbstverständlich überall hin. Wo warst du schon alles? Zur Zeit der Aufklärung war Reisen eine äußerst unbequeme und teure Angelegenheit. Nur wenige konnten es sich überhaupt leisten. Am komfortabelsten reiste man mit einer Kutsche oder zu Pferd, aber viele gingen auch sehr weite Wege zu Fuß.

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Wir blicken durch die Windschutzscheibe in das Innere eines Autos, in dem drei junge Leute sitzen. Sie tragen Sonnenbrillen und lächeln oder lachen alle. Die Beifahrerin auf der rechten Seite guckt in eine Karte. Der junge Mann mit Hut, der auf der Rückbank sitzt, beugt sich zu ihr nach vorne und sieht über ihre Schulter ebenfalls in die Karte. Ebenso, wie die junge Frau mit Nasenpiercing, die am Steuer sitzt.

Reisen bedeutet immer auch, neue Erfahrungen zu machen. Ein berühmter Reisender der Aufklärung war Georg Forster. Er segelte vor mehr als zweihundert Jahren um die Welt und schrieb seine Erfahrungen auf. Deshalb wissen wir, dass er besonders von Tätowierungen fasziniert war. Was würde er wohl heute zu den Tattoos sagen?