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Wer nicht versteht, wo er herkommt, kann nichts verändern. Wir wollen dein Interesse an der Gegenwart wecken. Dazu zeigen wir ein Stück Vergangenheit. Weil beide zusammenhängen und unsere Zukunft bestimmen. Weil vieles in der Zeit der Aufklärung, um die es hier geht, anders war, aber auch manches gleichgeblieben ist.

Park

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Heft 2, Blatt 1: Das Blatt ist eingebunden in eines von fünf Heften mit Ansichten von Dessau und Wörlitz. Auf einem Felsen in der von Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) geschaffenen Wörlitzer Gartenlandschaft erhebt sich der 1794 bis 1797 als dorischer Monopteros errichtete Venustempel. Bez.: u.l.: gezeichnet von Kuntz. u.r.: geätzt von Schlotterbeck. u.M.: Der Venustempel zu Wörlitz. Chalcographische Gesellschaft zu Dessau 1799.

Wir kennen viele Arten von Parks: Nationalparks, Stadtparks, Freizeitparks. Zur Zeit der Aufklärung gab es das so nicht. Parks wurden meist um Schlösser oder Landhäuser angelegt. Wege und Pflanzen waren geordnet und streng gestaltet. Mit der Aufklärung änderte sich der Geschmack. Jetzt wollte man Parks, die natürlich aussahen.

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Das Bild zeigt einen Weg, der sich durch einen Park in einer Stadt schlängelt. Der Weg besteht aus Holzbohlen und verläuft in Kurven an Büschen, Wiesen und Laternen vorbei. Es ist Tag, die Sonne leuchtetweiter hinten zwischen den Bäumen auf ein Stück Rasen.

Heute ist es selbstverständlich, sich im Park zu treffen und zu chillen. Das war aber nicht immer so. Parks waren Privatbesitz und nur wenige und geladene Gäste konnten sie betreten. Die Idee, dass ein Park als öffentlicher Ort für alle zugänglich ist, gibt es erst seit der Epoche der Aufklärung.